London- I miss you!

Zwischen Knieschmerzen, Kreislaufproblemen und Thrombosespritzen ist mein Fernweh momentan so stark wie lange nicht mehr. Wie sehr würde ich mir wünschen, dieses schöne Wetter in meiner Lieblingsstadt ausnutzen zu können. So verweile ich aber vorerst mal in meinen Träumen und nehme euch mit auf meine Reise nach London.

Ich war mittlerweile schon dreimal in der Stadt der Queen und auch zwei weitere Trips dorthin stehen an. Nie könnte ich genug von der City an der Themse haben und im nachfolgenden Beitrag erfährt ihr auch warum:

1.     Die Stimmung
Wenn ich in Heathrow aus dem Flugzeug steige, fühle ich mich schon wie in einer anderen Welt. Es kann natürlich an der Sprache liegen oder vielleicht ist es auch einfach eine Einbildung, doch es ist sofort ein anderes Gefühl da. Die Briten faszinieren mich und ich beginne noch in der U- Bahn Richtung Stadt die Leute zu beobachten bzw. ihre Gespräche zu belauschen. 😊

2.     Die Stadt
Das „Underground“ (U-Bahn) System in London ist sehr übersichtlich aufgebaut und man erreicht alle Teile der Stadt ohne Probleme. Bei unserem letzten Besuch nahmen wir uns eine „Visitor Oyster Card“. Das ist eine wiederaufladbare Smartcard im Kreditkartenformat, mit denen wir alle öffentlichen Verkehrsmittel uneingeschränkt nutzen konnten. Im Internet findet man auch Tipps, wie viel Geld man für wie viele Tage aufladen sollte. So kamen wir mit 30 Pounds problemlos vier Tage durch und dabei sind wir wirklich dauernd mit der U- Bahn oder dem Bus gefahren.

3.     Die Sehenswürdigkeiten
Mein Lieblingsattraktion ist die „Tower Bridge“. Wenn ich vor dieser Brücke stehe, haut es mich einfach immer um. Die Größe, das Bauwerk, die Aussicht, es ist sehr beeindruckend und auf jeden Fall immer einen Besuch wert. Wenn man sich in dieser Gegend aufhält, kann man auch dem Tower of London bzw. der City of London einen Besuch abstatten. Bei meinen Aufenthalten in der Stadt war ich aber mehr auf der anderen Seite unterwegs, am meisten in der City of Westminster. Hier befindet sich unter anderem der berühmte „Buckingham Palace“, den man nach einem kurzen Spaziergang durch den St James’s Park erreicht. Ein besonders Highlight ist natürlich „Changing of the Guard“ die Wachablösung. Diese findet von April bis Juli täglich um 11 Uhr statt, von August bis März jeden zweiten Tag. Um einen Platz weiter vorne zu bekommen, sollte man schon eine Stunde vorher da sein. Dafür wird man dann mit der Aussicht auf fesche „Guards“ und königliche Pferde belohnt. 😉
Zurück durch den Park und die Great George Street hinunter, gelangt man zum „Big Ben“. Hier ist ein Foto natürlich Pflicht. Über die Westminster Bridge kann man direkt zum „London Eye“ weitergehen, welches ich dank meiner Höhenangst noch nie benutzt habe! 😊 Dafür haben wir das „London Aquarium“ erforscht und uns anschließend im „Shrek’s Adventure Shop“ umgesehen. (Zu diesem Shop gibt es auch eine Erlebniswelt, für Kinder ein besonderes Highlight!)
Auch einen Besuch im „Madame Tussauds“ sollte man einplanen. Das Wachsmuseum in London kann man gar nicht mit dem in Wien vergleichen, es gibt einfach viel mehr Figuren und auch das 4D Kino im Haus war ein super Erlebnis.

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4.     Shoppen
Nur wenige Straßen weiter befindet sich die berühmte Oxford Street. Hier reihen sich Shops wie „Zara“, „Gap“, „Forever 21“ und noch viele mehr aneinander. Eine Parallelstraße weiter befindet sich auch der „Victoria’s Secret“ Shop. Falls man mit Kindern unterwegs ist, sollte man unbedingt dem Spielwarengeschäft „Hamleys“ in der Regent Street einen Besuch abstatten. Hier wird Einkaufen auch für Erwachsene ein Erlebnis. Dauernd musste ich mich bücken, da die Spielsachen im Shop vorgeführt werden. Außerdem gibt es auf jeder Etage ein Bar mit Getränken und Süßigkeiten, ein Besuch hier kann auf jeden Fall länger dauern. 😉

Mein absoluter Lieblingsplatz zum Shoppen ist die „Jubilee Market Hall“ beim Convent Garden. Jeden Tag gibt es neue, ausgefallene Sachen, irgendetwas findet man immer. Hier kann man teilweise auch noch Preise verhandeln.

5.     Essen in London
Meist haben wir uns tagsüber ein Sandwich in einem der zahlreichen Supermärkte geholt und sind dann abends essen gegangen. Da wir mehr Geld für Sehenswürdigkeiten und Shoppen eingeplant hatten, gingen wir meist nur zu „Pizza Express“. Hier kann man lecker und preisgünstig essen, und auch meine Mama bekam hier eine glutenfreie Pizza. Für die Nachmittagspause kann ich jedem das Cafe „Nero“ empfehlen. Es gibt viele Filialen an allen Ecken der Stadt und der Kaffee ist wirklich ausgezeichnet. Auch hier bekommt man Kleinigkeiten zu Essen, es gab sogar glutenfreie Sandwiches und Müsliriegel für meine Mutter.

Das war mal eine kurze Übersicht über meine Lieblingsstadt. Es gäbe noch viel mehr zu erzählen, doch dieses „Feeling“ muss man live erleben. Hach London, du fehlst mir, ich hoffe wir sehen uns bald wieder! 😉 Was sind eure Lieblingsstädte?

Bis bald, eure charliesmum

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