Bye- Bye Basilikum- Ideen für die Verarbeitung

Die letzten „heißen“ Tage in diesem Jahr haben meinem Gemüse und den Kräutern auf der Terrasse nochmal einen richtigen Wachstumsschub gegeben. Dennoch neigt es sich schon langsam dem Ende zu und wir sind schon am Verarbeiten der köstlichen Schätze.
Die Tomaten, Gurken und Paprika werden bei uns meist gleich „roh“ und kalt verspeist, wir sind richtige Gemüsetiger. Meine Kräuter werden aber meist „schockgefrostet“ und nach Bedarf aus dem Gefrierschrank geholt. Wie ich das genau mache und welche Speisen wir dann damit zaubern, möchte ich euch heute erzählen.

„Schockfrosten“
Wir haben heuer Basilikum, Petersilie und Zitronen- Melisse angepflanzt. Um nach der Ernte alles so nahrhaft wie möglich zu halten, wird bei uns „schockgefrostet“. Zuerst werden die Kräuter mit kaltem Wasser abgewaschen und auf ein Handtuch gelegt. Dort sollen sie richtig trocknen, das kann schon mehrere Stunden dauern. Den Basilikum und die Zitronen- Melisse lasse ich dann immer im Ganzen, die Petersilie wird klein gehackt. Anschließend werden die Kräuter nach Sorten getrennt auf ein Teller gelegt, welches man für ein bis zwei Nächte zum „Schockfrosten“ in den Gefrierschank gibt.
Der Vorteil: Durch das lange Trocknen hat man nicht so viel Eis an den Kräutern, als wenn man sie gleich nach dem Waschen einfrieren würde. Nach dem „Schockfrosten“ das Teller herausnehmen, das Grünzeug in passende Behälter geben, beschriften und wieder ab in den Gefrierschrank. Ich finde das sehr praktisch, vor allem, wenn man hin und wieder nur ein oder zwei Blätter/Stängel braucht. Die Petersilie bleibt durchs Zerkleinern streufähig.

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Und was machen wir mit dem vielen Basilikum?
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten dieses Kraut zu verarbeiten. Am Liebsten esse ich es mit Mozzarella und Tomaten, doch auch zu einem Bruschetta schmeckt es hervorragend. Dazu einfach Baguette- Scheiben mit einer Knoblauch- Öl Sauce einstreichen, kurz im Ofen aufbacken, dann Tomaten klein hacken und darauf geben, mit Basilikum, Oregano und Balsamico garnieren – fertig!

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Ich habe es aber auch schon als Zutat für eine Kräuterbutter genommen. Dazu einfach jedes gewünschte Grünzeug (Basilikum, Schnittlauch, Petersilie …) klein hacken und mit Butter, Knoblauch und Salz mischen. Auch die Kräuterbutter kann man ganz leicht portionsweise einfrieren.

Mit Basilikum lässt sich auch Pesto oder Aufstrich ganz einfach herstellen. Dazu gibt es im Internet sehr viele Rezepte und wir probieren hier immer etwas Neues.

Eines meiner Lieblingsrezepte habe ich bei der lieben Ann-Christin von fashionkitchen gefunden. Der italienische Pesto- Nudelsalat war im Sommer einfach der absolute Hit. Für das Rezept könnt ihr hier klicken: Pesto- Nudelsalat von fashionkitchen

Das waren meine Favoriten, Basilikum schmeckt aber natürlich auch als Gewürzzugabe bei Nudel- oder Fleischgerichten. Es verleiht den Speisen einen kräftigen, leicht pfeffrigen Duft und Geschmack und kann wirklich vielseitig eingesetzt werden.

So, nun würde mich interessieren, was sind eure Lieblingskräuter und wie verarbeitet ihr sie?

Bis bald, eure charliesmum

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